Ein Tag der Überfahrten – 02

Nach den mühsamen Wegen quer durch Rapsfelder (Heute gibt es Honig) haben wir es dann doch noch bis an die Fehmarnsund-Brücke geschafft.

… Im Video ist es ganz gut zu sehen, die ersten Meter gabs noch eine Mütze, die segelte mir dann aber doch herzlich schnell die Brücke hinunter.

Fehmarn war dank des Rückenwindes schnell durchquert. Wir hatten Glück heute Morgen früh losgekommen zu sein, da wir es gerade noch geschafft haben einer richtig fiesen Wolkenfront davon zu radeln. Wir wollten doch die ganzen coolen Biker an der Fähre beeindrucken. Bei denen hatte man uns einsortiert, da es auf der Vogelfluglinie Puttgarden-Rødby nicht wirklich Fahrradfreundlich zugeht, allerdings war die Überfahrt mit 6€ pro Rad auch nicht wirklich teuer. (Interessant: Die Fähren der Linie Puttgarden-Røtby sind Hybridfähren. Im Falle einer Havarie würden also alle vor dem Ertrinken von einem Stromschlag betäubt werden).
Die Einweiser schienen ein wenig überfordert mit uns. Nachdem die Schranke sich endlich öffnete wurden wir schnell wieder aussortiert und zum Warten aufgefordert. Das wiederholte sich dann noch etliche Male bis alle PKW, LKW, Busse, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und die Motorräder ihren Platz gefunden haben. Wir durften dann in eine kleine Ecke fahren. Erstaunlich, dass die Fahrräder nicht umgefallen sind bei der Überfahrt.

Angekommen in Dänemark fingen sie uns in einer Fahrradfalle. Ähnlich einer Fingerfalle kamen wir auf den Fahrradweg, dieser hatte jedoch an beiden Seiten ein totes Ende. Es dauerte gefühlte Stunden ( der Zickert neigt an dieser Stelle zu einer leichten Übertreibung ) bis wir da raus kamen.

Nach 120km an diesem Tag sitzen wir nun auf einem Campingplatz in Guldborg, machen uns Nudeln und fühlen uns wie in unserer alten Wohnung am Esstisch. Alles voller Technik und mittendrin etwas zu essen.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.