Souvenirshops und Norwegen – 34

Nachdem wir gestern noch bis in die Nacht gefahren sind, ging es heute zügig wieder los. Das lag wahrscheinlich auch an dem etwas unfreundlichen Campingplatz Besitzer, der uns darauf aufmerksam machte, das um 12:00 check-out ist. Etwas früh für uns mit der Zeitumstellung.

Etwas nach 12 Uhr ging es dann auch los. Auf dem Weg Richtung Norwegen ging es an einigen Souvenirshops vorbei. Wer jetzt denk das ist nicht unser Ding liegt total falsch. Wir haben alle besucht. Bestimmt 10 Stück. Jeder shop entlang der Strecke wurde angefahren. Doch wir wurden sogar bei der Menge nicht fündig. Wie ihr euch vielleicht erinnert, haben wir in Kopenhagen uns überlegt für jedes Land ein Sticker auf unsere Fahrräder zu kleben. Aber auch der 10te Souvenierladen hatte nichts zufriedenstellendes. Mit Kühlschrank Magneten hätten wir die Straße bis zum Nordkap pflastern können. Aber weit und breit kein Aufkleber.
Etwas enttäuscht ging es dann bald schon über die Grenze. Mit Sonnenschein begrüßten uns die Norweger. Doch das sollte sich schnell ändern. Schon nach dem ersten Hügel waren schwarze Wolken zu sehen. Da wir heute zugucken konnten wie neben uns die Bäume kleiner wurden, dann ganz verschwanden und nur noch Büsche übrig blieben, gab es auch nichts mehr zum unterstellen. Doch dann das Schild „Rastplatz in 8Km“. Ich glaube das waren die schnellsten 8km bisher. Schade nur, das die Norweger etwas anderes unter Rastplatz verstehen. Den Baum, der auf dem Schild abgebildet war, gab es natürlich nicht und sonst auch nur das kleine Dach über der Landkarte.
Nach dem Regen dann weiter nach Kautokeino, den ersten großen Ort in Norwegen, der Stadt der Samen, die hauptsächlich von der Rentierzucht lebt. Der Supermarkt wird anscheinend nicht sehr regelmäßig beliefert. In vielen Regalen Lücken und auf so manches Mindesthaltbarkeitsdatum sollte man auch nicht gucken.
Nach dem Einkaufen ging es dann weiter entlang des Altaelvs Richtung Alta. Auch wenn es sich um einen sehr schönen Fluss handelt, war die sich nach der richtigen Übernachtungsmöglichkeiten nicht so einfacher. Die Straße schlängelte sich meist ein gutes Stück oberhalb entlang und es gab keine Möglichkeiten ans Wasser zu kommen.
30 Kilometer weiter dann ein Rastplatz. Das bedeutet hier, ein paar Feldwege schlängeln sich durch die Büsche. Am Ende angekommen, stehen da schon vier Camper. Die Österreicher und der Schweizer warteten quasi schon am Feuer auf uns. Als uns der Schweizer dann auch noch ein Bier angeboten hat, konnten wir nicht mehr weiterfahren. Nachdem auch hier das Angeln mal wieder erfolglos war, gab es dann Couscous mit Norwegischen Fischkuchen. Klingt besser als es ist. Geschmacklose Fladen aus Fischmehl… Muss man nicht probieren.

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