Ist man tagelang durchs Nichts unterwegs überkommt es jeden Irgendwann. Eine Pause muss eingelegt werden, das Toilettenpapier wird herausgegraben, der Klappspaten entfaltet und es geht hinter die nächste Hecke. Auf keinen anderen Ausrüstungsgegenstand muss man sich so verlassen wie auf seinen Klappspaten.
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Wurden wir gestern noch von Regenwolken und Wind auf den Lofoten begrüßt, so zeigen sie sich heute von ihrer gänzlich anderen Seite.
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Nach einem ereignisreichen Tag auf See blieb es auch in der Nacht spannend. Um Mitternacht ein knapp zweistündiger Stop in Tromsø. Eine willkommene Abwechslung nach Hammerfest. Ein kleines aber sehr nettes Städtchen, dass voller Leben war. Junge Leute an jeder Ecke,

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Ms Lofoten

Länge :                87,41 m
Breite:                 13,28 m
BRT:                    2621
1 Schraube
Motorleistung:  2447 W Read More

Puh war das kalt. Morgens bei leichtem Sonnenschein aufgewacht und gewundert, dass es warm im Zelt wurde. Das sollte jedoch nicht lange anhalten. Schon auf dem Weg zur Dusche fing es an zu nieseln. Die Zelte konnten wir dann aber gerade noch im trockenen abbauen. Read More

Pläne sind da um geändert zu werden. Vor allem hier oben in der Nördlichen Finnmark ist es so eine Sache mit gutem Wetter zu rechnen. Gestern Abend war es traumhaft warm. Ein warmes Lüftchen blies durch die Bucht und hielt uns die Mücken vom Leibe. Die Feuchtigkeit wich langsam aus der gewaschenen Wäsche und wir überlegten die Solarkraftwerke auf die frühe Morgensonne auszurichten. Aber nach 39 Tagen in Skandinavien bin ich ein wenig misstrauisch geworden und rechne abends immer mit Wind und Regen.

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Wir fahren in die falsche Richtung. Ein komisches Gefühl jetzt Richtung Süden zu fahren. Weiter ging ja aber nicht, denn die Idee mit dem Tretboot bis zum Nordpol klang zwar anfangs ganz logisch, war dann aber doch schnell verworfen. Zu wenig Supermärkte auf der Rute. Read More

„Hier bin ich am Nordkap, am äußersten Ende der Finnmark, und ich kann genauso gut sagen am äußersten Ende der Welt, da es weiter nördlich keinen von Menschen bewohnten Ort gibt. Mein Wissensdurst ist jetzt gelöscht und ich werde nach Dänemark, und — wenn Gott dies will — in mein Heimatland zurückkehren.“ Francesco Negri, Pfarrer und Wissenschaftler aus Italien Read More

Angekommen! Nach 38 Tagen, 3506 Kilometern, 18 501 Höhenmetern und 982 Keksen haben wir es geschafft! Wir sind auf dem Dach Europas und blicken hinab auf das ruhige Meer.
Der Tag begann spät. Der Regen wollte nicht so recht aufhören, also drehten wir uns noch ein paar mal im Schlafsack um. Waren ja nur noch 70 Kilometer. Um 12 Uhr dann endlich eine Regenpause.
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Ich liege im Zelt und der Regen trommelt auf die Kuppel meines kleinen Zimmers. Über mir sind 60cm Wäscheleine gespannt und die Socken und Handschuhe wackeln leicht umher. Die nassen Schuhe stehen im Vorzelt und trocknen.
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