Der erste Tag – 01
Besser spät als nie. Natürlich gibt es auch noch ein paar Sätze zum gestrigen Tag.
Der erste Tag, der erste Schauer, die ersten schmerzen, das erste Essen, das erste Mal schwitzen, die erste Panne… Ich könnte ewig weiter an der Liste schreiben aber das ist ja auch irgendwie klar…
Als es nach einem ausgiebigen Frühstück endlich losgehen konnte, waren wir schnell auf den Rädern, auf das erste Fahren haben wir ja immerhin schon lange gewartet. Jeder kennt das Gefühl wenn man startet und die ganze Zeit das ungute Gefühl hat, man habe etwas vergessen. Nach 10 Minuten Fahrt kam dann auch die erste Mail von meinen Eltern, Simeon habe seine geschmierten Brötchen vergessen. Halb so schlimm, ich hab ja zum Glück zwei geschmiert.
Weitere 10 Minuten später, gerade mal Hamburg verlassen, fing es natürlich an zu regnen. Als es uns dann doch zu doll für die normalen Klamotten wurde, stellten wir uns schnell bei der ersten Tankstelle unter und zogen unsere Regenjacken an. Das suchen danach, dauerte jedoch so lange, dass als wir wieder losgefahren sind, der Himmel wieder hell war. Wir müssen also das Packen noch ein wenig üben.
Wieder 10 Minuten später machte sich mein (nicht eingefahrener) Ledersattel bemerkbar. Die ersten Schmerzen der Tour schon nach wenigen Kilometern. Das habe ich mir doch etwas einfacher vorgestellt. Doch das Problem war nach ein paar Millimetern Satteldrehhung schnell behoben.
Nein natürlich schreibe ich jetzt nicht in 10 minuten Schritten weiter. Die nächsten Kilometer liefen ja auch reibungslos und Lübeck war schneller erreicht als wir dachten. Auch Piet der uns Abends noch mit dem Auto besuchen wollte hatte sich das wahrscheinlich etwas anders vorgestellt.
Zum Mittag gabs dann natürlich die ersten Nudeln. Der nette ältere Herr, der uns einen guten Appetit wünschte fragte natürlich auch gleich wo es hingehen soll. Zum Nordkap! Da war er auch schon, aber mit dem Schiff. Wir sollen uns auf jeden Fall den Film dort ansehen in dem ein Typ mit einem Flugzeug und 3 Kameras über Norwegen flog. Als er dann fragte woher wir denn kommen und wir mit Hamburg antworteten, lächelte er nur vielsagend.
An der Ostsee angekommen, folgte auch gleich die erste Panne. Simeon muss das schalten wohl noch lernen. Kleinen Hügel hoch und schon fliegt die Kette zum ersten mal raus.
Am Abend, kam dann Piet wie versprochen mit Döner und Bier vorbei. Herzlichen Dank dafür noch mal, und auch an unsere netten Campingnachbarn, die uns noch ein paar Würstchen überlassen haben.
One Comment on “Der erste Tag – 01”
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Hallo Ihr Beiden! Toll, dass es euch so gut geht! Sehr schöne Fotos von der Ostsee,
die beiden belegtne Brötchen haben Susana und ich verspeist!
Gestern war ich mit Steffi in König der Löwen. Hat uns beiden sehr gut gefallen.
Nach heutiger, staufreier Rückfahrt waren wir nach 4,5 Stunden in Bonn. Seit 15 Uhr sitze ich wieder in meinem Homeoffice in Köln-Rodenkirchen und versuche auf meinen Schreibtisch wieder den Überblick zu gewinnen.
Ich wünsche euch weiterhin trockenes Wetter und freie Straßen.
Liebe Grüße aus der Domstadt und lasst euch die Nudeln schmecken
-Peter