1Kilo Köttbullar – 28
Mal wieder ein langer Tag. Nachdem der Tag gestern erst spät geendet hatte, ging es heute auch entsprechend spät wieder los. Trotzdem haben wir heute einiges geschafft. Das lag wahrscheinlich an dem Kilo Köttbullar das Simeon im Supermarkt erstanden hat. Erst war ich noch sehr entsetzt über die Menge, doch 130 Kilometer später, ganz froh über die Verpflegung.
Der Vormittag (12:00 – 16:00 Uhr) verlief bestens. Entlang an wunderschönen Seen mit super Badeplätzen, ging es teilweise 15 Kilometer nur gerade aus. Ab und zu kam die Sonne raus und die neue Kette fuhr sich prächtig. Am Nachmittag, also gegen 18:00, dann ein Schauer, den wir aber ganz gut in einer Bushaltestelle mit Köttbullar überbrückt haben.
Ab da ging dann die lästige Suche nach einem geeignetem Zeltplatz los. Schöne Plätze, so wie am Vormittag waren nicht mehr zu finden. Die GPS Geräte zeigten aber in 20 Kilometer Entfernung zwei große Seen. Dort angekommen, zeigte sich Schwedens Landschaft auch mal wieder von seiner schönsten Seite. Sogar ein netter Badeplatz war in Sichtweite. Dort angekommen, stellte sich dann aber schnell raus, dass es auch hier in letzter Zeit viel geregnet hat. Auf dem moorigen Boden ließ sich kein Zelt aufstellen. Jetzt sitzen wir weitere 30 Kilometer weiter an einem rauschenden Fluss, Kochen vor einem Museum Kaffee und werden hier gleich auch die Zelte aufschlagen.

