Puh war das kalt. Morgens bei leichtem Sonnenschein aufgewacht und gewundert, dass es warm im Zelt wurde. Das sollte jedoch nicht lange anhalten. Schon auf dem Weg zur Dusche fing es an zu nieseln. Die Zelte konnten wir dann aber gerade noch im trockenen abbauen.

Pläne sind da um geändert zu werden. Vor allem hier oben in der Nördlichen Finnmark ist es so eine Sache mit gutem Wetter zu rechnen. Gestern Abend war es traumhaft warm. Ein warmes Lüftchen blies durch die Bucht und hielt uns die Mücken vom Leibe. Die Feuchtigkeit wich langsam aus der gewaschenen Wäsche und, Read More

Wir fahren in die falsche Richtung. Ein komisches Gefühl jetzt Richtung Süden zu fahren. Weiter ging ja aber nicht, denn die Idee mit dem Tretboot bis zum Nordpol klang zwar anfangs ganz logisch, war dann aber doch schnell verworfen. Zu wenig Supermärkte auf der Rute.

„Hier bin ich am Nordkap, am äußersten Ende der Finnmark, und ich kann genauso gut sagen am äußersten Ende der Welt, da es weiter nördlich keinen von Menschen bewohnten Ort gibt. Mein Wissensdurst ist jetzt gelöscht und ich werde nach Dänemark, und — wenn Gott dies will — in mein Heimatland zurückkehren.“ Francesco Negri,, Read More

Angekommen! Nach 38 Tagen, 3506 Kilometern, 18 501 Höhenmetern und 982 Keksen haben wir es geschafft! Wir sind auf dem Dach Europas und blicken hinab auf das ruhige Meer. Der Tag begann spät. Der Regen wollte nicht so recht aufhören, also drehten wir uns noch ein paar mal im Schlafsack um. Waren ja nur, Read More

Ich liege im Zelt und der Regen trommelt auf die Kuppel meines kleinen Zimmers. Über mir sind 60cm Wäscheleine gespannt und die Socken und Handschuhe wackeln leicht umher. Die nassen Schuhe stehen im Vorzelt und trocknen.

Nach einer kurzen Nacht, viel das Aufstehen schwer. Die Sonne, die das Zelt schon die ganze Nacht aufheizte, machte es ab 10 Uhr unmöglich noch weiter zu schlafen. Der Morgen verlief trotzdem verlangsamt. Nach ein paar Stunden gerödel auf dem Campingplatz

WOW! Das war ein Tag. Früh bei Sonnenschein und nur leicht bewölktem Himmel aufgewacht zog dieser schnell zu. In dem Tal in dem wir zwischen den Campern übernachteten merkten wir auch noch nicht viel von dem, was uns da den ganzen Tag erwarten sollte.

Nachdem wir gestern noch bis in die Nacht gefahren sind, ging es heute zügig wieder los. Das lag wahrscheinlich auch an dem etwas unfreundlichen Campingplatz Besitzer, der uns darauf aufmerksam machte, das um 12:00 check-out ist. Etwas früh für uns mit der Zeitumstellung.

Ich habe geschlafen wie ein Stein. Die Nacht war nicht so kalt wie erwartet. Dies lag vor allem am ausbleiben des Windes und das wilde Rauschen des Mühlenbaches tat wohl sein übriges. Frisch und munter rein in den Sattel.