Das mit der Küsste haben wir uns doch etwas anders vorgestellt. Wir dachten so an eine Promenade wie in Timmendorf, Strahlsund, oder Sirksdorf. Flach und immer direkt am Wasser. Nach knapp 70 Kilometern „Küstenstraße“ ist uns aber bewusst geworden, das wir das wohl erst wieder in Dänemark haben werden.

Der Tag Nummer 19 fing fies an. Geweckt wurden wir von Regen und Wind. Dank des Tarps konnten wir aber immerhin unseren Haferschleim entspannt zu uns nehmen. Ich werde dem einfach nicht überdrüssig. Leckeres Zeug!

Der Tag fing so gut an. Wir konnten die Zelte mal wieder im Trockenen abbauen, eine mehr oder weniger warme Dusche genießen und das Frühstück auf einer windgeschützten Bank essen. Auch die ersten Kilometer verliefen noch reibungslos. Leichte Wolken, ab und zu Sonne, Die Straßen gut, keine Berge

Der Tag heute fiel in die Kategorie Wind. Wind, Wind, Wind und ein Fahrradständer. Das fasst den Tag ganz gut zusammen. Gestern Abend hatten wir uns den wohl windigsten Platz Schwedens ausgesucht, aber so hielten wir uns nicht lange mit dem Frühstück auf. Brei reinschaufeln, Kaffee runter stürzen. Radhose an, Hirschtalgcreme drauf und los.

Nachdem wir uns gestern fast wie Uboote gefühlt haben, schliefen wir erst mal schön bis der Regen vorbei war in unserer trockenen Hütte aus. Das bedeutete zwar, dass wir erst um 13:30 losgekommen sind aber zum Glück haben wir ja keinen Zeitstress.

In the town where I was born Lived a man who sailed to sea And he told us of his life In the land of submarines So we sailed on to the sun Till we found a sea of green And we lived beneath the waves In our yellow submarine

Nach dem stark verregneten Tag gestern, hatten wir heute etwas mehr Glück. Ein paar Schauer, etwas Sonne und viele Wolken.

Viel ist zu heute nicht zu sagen. Es hat geregnet. Morgens gerade noch rechtzeitig die Zelte abgebaut, das Frühstück aber schon im Regen genossen und dann hat es gefühlt auch nicht mehr aufgehört. Naja sind wir fair zur Sonne, die schien die letzte halbe stunde dann doch noch mal.

Die 140km und 7h im Sattel vom Vortag merkt man schon. Das Aufstehen fiel schwerer als sonst und dann knallte die Sonne auch noch ab 6 Uhr voll auf das Zelt. ‎Schlechte Voraussetzungen für einen Tag um den Vänern. Aber immerhin scheint die Sonne.  Aber am Horizont zieht Regen auf.

Ein langer, anstrengender und nasser Tag geht dem Ende zu. Alles fing so schön an. Morgens von der Sonne geweckt, dann ein leckerer Kaffe, den täglichen Haferschleim, noch eben den Kackspaten testen und ab auf die Fahrräder.